Pablo bei seinem Vortrag mit uns in der Plantage Madre Tierra Bohnen November mit Blick auf das Tal Kaffeebluehte Catuai Rojo Sammelstelle für gesammelten Kaffee Mdre Tierra Farm Verarbeitung zur Trennung Kaffee Kirsch und Bohne Pablo erklärt den Bio Kaffeeanbau Eingang Madre Tierra Urwald Kaffee Pflanzung
Zertifizierter   biologischer   Kaffee   wird   ohne   chemischen   Dünger,   Herbizide   oder Pestizide   kultiviert.   Die   Definition   von   zertifizierten   biologischen   Kaffee   kann erweitert    werden,    um    eine    Betonung    auf    Wiederverwertung,    Kompostierung, Bodengesundheit    und    Schutz    der    Umgebung    einzuschließen.    Dieses    sind wichtige    nachhaltige    Aspekte,    die    sowohl    sozial    verantwortlich    als    auch kosteneffektiv sind. Die   Güte   eines   Kaffees   wird   unter   anderem   von   der   Lage   des   Anbaugebietes   und der Bodenbeschaffenheit beeinflusst. Die   hochgelegenen   fruchtbaren   vulkanischen   Böden   im   “Talamanca   Gebirge” wie   auch   die   klimatischen   Einflüsse   zweier   Ozeane   machen   Costa   Rica   zu   einem Paradies   für   die   Kaffeepflanzung.   Die   Kaffeebohnen   haben   hier   besonders   viel Zeit   für   die   Reifung.   Den   je   langsamer   der   Reifeprozess   und   je   ausgewogener   die Wachstumsbedingungen    in    den    Höhenlagen    sind,    desto    dichter    wird    die Struktur    der    Kaffeebohnen    und    umso    feiner    entwickelt    sich    ihr    Aroma.    Als Zeichen   ihrer   besonderen   Qualität   tragen   diese   Kaffeebohnen   den   Namen   “SHB” Strictly Hard Beans.
Kaffeebluehte Rote Kaffee Kirsche
Bio Gourmet Urwald Schattenkaffee
Madre Tierra Kaffee Qualitätsurteil nach (SCAA) Körper 8,5 Aroma 8,0 Säure 7,5
Die   natürlichen   Vorteile   im   Land   werden   durch   die ständigen     Bemühungen     der     Kaffeebauern     um Qualität     ergänzt.     Einer     der     Kaffeebauern,     der größten    Wert    auf    Bio-ökologischen    Anbau    legt,    ist die familiengeführte Kaffee-Farm Madre Tierra. Die    MADRE    TIERRA    Kaffee    -    Farm    gehört    zu    der AFAORCA         Allianz.         Eine         Kooperative         von Kaffeebauern,        die        nach        oben        erwähnten ökologischen    Werten    Ihren    Kaffee    anbauen.    Die Anbaugebiete    “Tarrazu”    und    “Brunca,    Coto    Brus” sind     weltweit     für     ihre     Grand     Cru     Kaffees     auf absoluten Spitzenniveau bekannt. Costa    Rica    Hochlandkaffees    zeichnen    sich    in    der Tasse   durch   eine   feine   Säure,   eine   sehr   gute   Fülle (Körper)    und    ein    hervorragendes    Aroma    (Würze) aus.      Sie      sind      insgesamt      von      ausgewogenem Geschmack,   sehr   bekömmlich   und   eignen   sich   daher auch als reine Sortenkaffees.
Ansicht Madre Tierra Kaffee Verkauf Cafe Farm

GEISHA

VENECIA

CATUAI ROJO & CATUAI AMARILLO

OBATA

TYPICA

Geisha, Venecia, Catuai Rojo, Catuai Amarillo, Obata, Typica Die 6 Arabica Kaffeesorten auf der Farm Madre Tierra venezia pflanze costa rica kaffee
Die Geisha Arabica Bohne zählt zwischenzeitlich zu einer der exklusivsten der Welt. Der Ursprung der Geisha Pflanze liegt im Südwesten von Äthiopien und trägt somit auch den Namen der Region/Ortschaft, aus der sie stammt. In den 50iger Jahren fand die Pflanze Ihren Weg nach Costa Rica, wo sie sich aufgrund der optimalen klimatischen Bedingungen, Vulkanböden und der Höhenlage zwischen 1400m- 1700m zu einem der besten Kaffees weltweit entwickelte. Geisha Kaffee zählt grundsätzlich zu den besten. Die Kaffeebäume sind größer als andere Kaffeepflanzen. Ihre Blätter zeigen eine längliche Form mit Spitze. Auch die Kaffeebohnen sind eher länglich.  Der Geschmack von Geisha lässt sich als weich und elegant, mit sehr komplex ausgebildeten Aromen nach blühenden Blumen, Lavendel, Kakao, mit Noten von Melasse, Papaya, Pfirsich, Jasmin, Bergamotte, Mandarine und Vanille beschreiben. Ein unvergessliches Aromaerlebnis für Kenner und Gourmets. Geisha Kaffee, oft auch als Gesha Kaffee bezeichnet, zählt zu den exklusivsten Kaffeesorten der Welt. Teilweise wird er sogar teurer gehandelt als der berühmte Kopi Luwak. Für ein kg Bohnen der Spitzenqualität wurden bei einer Auktion im Jahr 2010, 375 Dollar bezahlt. Teurer war noch niemals ein kg Kaffee, zumal der Preis für grüne, ungeröstete Bohnen bezahlt wurde. 
Der Catuai Kaffee ist eine Kreuzung aus der Mundo Novo und der Caturra Pflanze, die wiederum beide vom Bourbon abstammen. Bekannt ist der Catuai Rojo und Catuai Amarillo, mit seinen gelben Kirschen. Die Pflanze ist relativ klein und zeichnet sich durch nach oben gleichmäßig abstehende  Äste um einen dicken Mittelstamm aus. Die Kaffeekirschen sitzen sehr fest und es Bedarf großer Sorgfalt und Kraft, um diese zu pflücken. Zum Glück ist die Pflanze nicht hoch und kommt somit den Pflückern entgegen. Diese Wachstumseigenschaft den Vorteil, dass die Kirschen bei heftigem Regen nicht abfallen. Die Catuai Pflanze benötigt grundsätzlich eine sorgfältige Pflege. Gerade, wenn sie auf kleinen Urwald Schattenplantagen wächst und keine chemischen Schutzmittel eingesetzt werden. Nach Karamell duftend,  mit erfrischendem Geschmack, leicht nach Schokolade, Mandel, Honigmelone, Nuss und Vanille. Grundsätzlich ein sehr entwickelter Geschmack, jedoch auch abhängig vom Röstgrad. catuai rojo costa rica kaffee Geisha Pflanze costa rica kaffee catuai amarillo costa rica kaffee
Die Kaffeesorte Obata ist eine Weiterentwicklung hervorgehend aus dem Villa Sarchi, und der folgenden Pflanze Sarchimores. Villa Sarchi entsprang einer Spontanmutation aus Bourbon-Kaffee aus der Stadt Sarchi im District West Valley in Costa Rica. Der Obata Kaffee  ist eine Züchtung, die weniger anfällig ist, für den “Roja”, ein Pilz der in erster Linie Kaffeepflanzen befällt und in der Vergangenheit extrem große Schäden auf den Kaffeeplantagen angerichtet hat. Auffallend ist, das bei kleinen Farmen mit konventionellem Anbau der Rojo nicht so verbreitet ist. Die Kaffeebohne Obata/Villa Sarchi ist eine Nachzucht der alten Bourbon Bohne. Das Besondere ist, dass die Villa Sarchi Kaffeebohnen vor allem in Costa Rica optimal gedeihen, denn die Kaffeepflanzen haben sich dem dortigen Klima perfekt angepasst. In diesem Kaffee vereint sich ein reiner, voller und weicher Körper mit säurearmen und  balancierten Noten aus Orangen und Pflaumen. Sein dezenter Limonengeschmack bringt die feinen Zimt und Toffee Aromen noch mehr zu Geltung und im langanhaltenden Abgang schwingt eine charmante Kakao Nuance mit. Das Fruchtfleisch wird von den Villa Sarchi Kaffeekirschen direkt nach der Ernte getrennt. Diesen Vorgang nennt man Pulpen. Danach geht es für die Kaffeebohnen gleich weiter zum Waschen. Das heißt, die Kaffeebohnen werden nass aufbereitet, um deren Fermentation anzuregen. Diese Waschung sorgt dafür, dass der Kaffee sauber und rund schmeckt. Durch die Fermentation wird er aber gleichzeitig nicht zu süß. Anschließend werden die Kaffeebohnen zum Trocknen direkt in die Sonne gelegt.
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Typica Kaffee ist der Ursprung aller Arabica-Varietäten und erhielt in den Anbauländern sehr unterschiedliche Namen: Arabigo (Amerika) Crillo, Kona (Hawai) Pluma Hidalgo, Garundang (Sumatra) San Bernado, San Ramon (Brazil) Kents, Chickumalgu (Indien). Inzwischen konnten Genetiker eindeutig nachweisen, dass Typica tatsächlich zweifelsfrei auf eine einzige Pflanze zurückgeführt werden kann. Die gesamte Pflanzenlinie ist daher aus einer einzigen Pflanze und ihren Nachkommen entstanden, die sich den jeweiligen Wachstumsbedingungen der Anbauländer und -gebiete angepasst haben.   Die Äste stehen fast horizontal vom Stamm ab. Typica-Pflanzen, die eine maximale Größe von 3,5 bis 4,5 m aufweisen, zeigen immer die typischen bronzefarbenen Jungblätter – niemals weisen sie die meist hellgrünen Jungblätter anderer Kaffeevarietäten auf. Die Seitenäste wachsen in einem nahezu horizontalen Winkel (Bourbon-Pflanzen besitzen dagegen einen 60 °-Winkel). Die Kirschen und die darin befindlichen Kaffeebohnen sind von länglicher Form. Fast alle Typica-Pflanzen – einige der Typica- Pflanzen gedeihen besser in großen Höhen und bevorzugen weniger Niederschlag als die Bourbon-Linie. Auf ferralsolischen Böden bieten die Typica Sorten fruchtige Aromen mit feinem Säureprofil. Vulkanische Böden hingegen zeichnen sich durch Nusstöne und Gewürzen aus. Das Flavour-Profil ist durch eine fruchtige, frische Säure mit Beerentönen gekennzeichnet, die insbesondere bei der trockenen Aufbereitung eine hohe Süße und einen ausgeprägten Körper in der Tasse entwickelt. Die Flavourprofile der Lateinamerikanischen Kaffees zeichnen sich daher durch fruchtbetonte Noten mit geringerem Körper aus, die insbesondere bei Filterkaffee ihren Einsatz finden. Doch das Potenzial dieser Kaffees mit ihren verschiedenen angepassten Linien und Untervarietäten sowie in verschiedenen Aufbereitungen, sind noch weitestgehend ungeborgene Schätze.
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Die Venecia  Arabica Pflanze hat Ihren  Ursprung im Norden Costa Ricas in der Ortschaft Venecia. Sie fiel einem  Züchter von Caturra Pflanzen auf.  Caturra ist eine Zwerg-Mutation der ursprünglichen Bourbon-Bohne und wurde in den 30ern in der brasilianischen Stadt Caturra entdeckt. In Costa Rica entwickelte sich daraus später Villa Sarchi, angelehnt an den Namen der Stadt Sarchi. Die Neue Sorte Venecia stach heraus durch ihre großen Kaffeekirschen, welche durch den häufigen Regen in dieser Region keinen Schaden nahmen und erheblich resistenter gegenüber Umwelteinflüssen ist.Diese Arabica Pflanze wurde dann von dem ICAFE Institut in Verbindung mit Farmern in Perez Zeledon im Süden Costa Ricas weiter veredelt  und  wird heute mit großen Erfolg, dort wie auch in anderen Regionen Costa Ricas  auf unterschiedlichen Anbauhöhen angepflanzt. Der Venecia Kaffee hat sich zu einem exzellenten Kaffee entwickelt und wird von Fachleuten als ein direkter Konkurrent zum exquisiten Geisha Kaffee gesehen. Venecia zeichnet sich durch sein sehr großes Aroma aus, hat viel Körper, wenig Säure mit einer sehr geringen Bitterkeit. Venecia Kaffee hat einen Geschmack nach Schokolade, Haselnuss, Pecan Nuss, Erdbeere, Kirsche, Pflaume und Rotem Apfel.
Ein Kaffee Farmer als Revolutionär des biologischen Kaffeeanbaus... Mr. Pablo Granados  Farm ist auf eine Bio-ökologische Produktion von Kaffee, Gemüse, Obst,  hin ausgerichtet und wurde auch für seinen Einsatz und der Kompromisslosen Umsetzung  des Bio- Anbaus mit dem “Eco-Logica Organico” des Agrarminesteriums  von Costa Rica und weitere Preise ausgezeichnet. Nationale und internationale Berichte über seine Überzeugende Art der Umsetzung seiner Bio-Farm bestätigen seine Idee. Er lebt den Vorsatz, keinen Einsatz von irgendeiner Form von chemischen Mitteln für seinen Agrar-Anbau und der damit verbundenen Belastung in der Umwelt und den Agrar-Produkten. Keine daraus resultierende Abhängigkeit von Konzernen für die Lieferung von Chemie-Mittel. Eigene Erstellung von Kompost, Aufzucht und Pflege von Jungpflanzen. Erhaltung des Urwalds und der Umwelt. Durch seine Art der Landwirtschaft schafft er eine Grundlage und Absicherung für sich, seinen Kinder und künftige Generationen von Bio-Bauern, die nach dieser Idee leben.
Röstung Kaffee Madre Tierra Traditionell langsames Trommelröst-Verfahren

 

Ein entscheidender Prozess in der Herstellung eines guten Kaffees ist das Rösten.  Keine Kaffee Ernte fällt gleich aus. Der Reifegrad variiert von Ernte zu Ernte.   Hier im Talamanca Gebirge, auf der Höhe von 1200 Meter spielen Temperatur, Luftfeuchtigkeit und das Klima zweier Ozeane eine entscheidende Rolle für die Spitzenqualität eines frisch gerösteten Kaffees. Dieselbe Bohne über Wochen transportiert, gelagert und unter anderen Bedingungen an einem anderen Ort geröstet, führt zu einem vollkommen anderen Geschmacksergebnis. Auf Madre Tierra kennt der Röster seinen Rohkaffee und kann den Röstgrad immer wieder neu definieren und kontrollieren. Beginn des Röstvorgangs ist das Abwiegen und Befüllen eines Trommelröster. Dieser ist gasbetrieben und kann dementsprechend langsam hochfahren und anpasst werden. Hier kann der Röster sein ganzes Können und seine Erfahrungen einbringen. Er kann abschätzen, wieviel Feuchte die Bohne verlieren wird. Er weiß, daß sich schon im unteren Temperaturbereich die chemischen Stoffe in den Bohnen verändern. Die äußeren Bereiche der Bohnen nehmen an Durchlässigkeit zu und die Feuchtigkeit kann entweichen. Der chemische Prozess in den Bohnen nimmt zu und die Proteine und Kohlenhydrate lassen immer wieder neue Verbindungen entstehen. Es beginnt die bekannte “Maillard- Reaktion”, die wesentlich Farbe und Aroma von Röstprodukten aller Art beeinflusst.  Die Rösttemperatur hat jetzt 160 Grad erreicht und die in den Bohnen vorhandenen Säuren werden ab, bzw. umgebaut. Die eingeschlossenen Gase treten bei dem sehr hohen Druck aus aus und es kommt zu dem berühmten ersten lauten Knacken “first crack”. Der Röster zieht jetzt immer wieder mehrere kleine Proben. Die entscheidende Phase des Röstprozesses hat begonnen. Der verbleibende Zucker in den Bohnen beginnt zu karamellisieren. Kaffeeöle, die als Träger für die typischen Aromen und Geschmacks Stoffe der Kaffeebohnen entscheidend sind, treten  aus den Bohnen aus und überziehen die Bohnen mit einen leicht öligen Glanz. Abhängig vom gewünschten Röstgrad wird der Röstvorgang abgebrochen oder weitergeführt bis zum berühmten “second Crack”. Für den Röster ist an dieser Stelle schnelles Handeln angesagt. Er muss den Röstprozess beim gewünschten Röstgrad unterbrechen und die dampfenden Bohnen aus der Trommel in das Abkühlsieb schütten. Dort werden sie bei gleichmäßiger Bewegung langsam abgekühlt und die durch das Rösten abgetrennten Bohnenhäutchen von den Bohnen abgesaugt. Der gesamte Röstprozess bei Madre Tierra dauert für 10KG Kaffee ca. 45 Minuten. Dieser aufwendige Röstprozess ist eine grundlegende Bedingung für einen wohlschmeckenden “Gourmet” Kaffee, der in jeder Tasse sein volles Aroma und excellenten Geschmack entwickelt. Mit seiner geringen Säure ist dieser Kaffee zudem sehr bekömmlich. Im Vergleich dazu werden bei Industrieröstungen mehrere Tonnen Kaffee gleichzeitig bei Temperaturen über 400 Grad in 90 Sekunden schockgeröstet. Bedingt durch dieses schnelle  Röstverfahren bleibt der Chlorogensäuregehalt hoch. Der Kaffee kann säuerlich oder bitten schmecken und ist möglicherweise für den Magen nicht gut bekömmlich. Nur in einer langsamen Trommelröstung kann der Kaffee sein ganzes Aroma, den wunderbaren Geschmack und seine Bekömmlichkeit erreichen. Nach dem langem Abkühlprozess, wird der Kaffee in spezielle Tüten mit Aromaschutz-Ventil abgefüllt, verpackt und schnellst möglich nach Deutschland versendet. Madre Tierra, Pura Vida.
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Verpackungen Madre Tierra Kaffee
Southern C.R. News 10th Edition
Pablo Granados
Picture Art Madre Tierra

Biologisch nachhaltiger Gourmet Single-Farm  Arabica Urwald Schattenkaffee

Costa Rica Kaffee

Bio Gourmet Kaffee